AUSSTELLUNG: [KEIN SCHÖNER LAND] - TODESOPFER RECHTER GEWALT IN BRANDENBURG


Austellung Todesopfer Brandenburg
Foto: OPP

Die Wanderausstellung erinnert an das Schicksal der Menschen, die in Brandenburg ihr Leben in Folge von rechten, rassistischen und sozialdarwinistischen Gewalttaten verloren haben. Auf den Einzeltafeln sind ihre Lebensumstände, die brutalen Angriffe und die oft lückenhafte juristische Aufklärung der politischen Tatumstände dokumentiert. Die Schau umfasst alle von der Landesregierung anerkannten Todesopfer rechter Gewalt sowie Todesfälle, die von der Opferperspektive als rechts motiviert bewertet wurden. Die unterschiedliche Bewertung ist auf den Tafeln zu den einzelnen Todesfällen vermerkt.

Es sind weitere Todesfälle bekannt bei denen es zwar starke Indizien für ein rechtes Tatmotiv gibt, diese aber nach so vielen Jahren nicht mehr eindeutig nachweisbar sind. Diesem Thema widmet sich die Tafel Verdachtsfälle und rechte Täter.

Austellung Todesopfer Brandenburg
Foto: OPP

Die Bundesregierung verweigert bisher heute vielen Todesopfern rechter Gewalt die staatliche Anerkennung. Auf einer weiteren Tafel wird daher die politische Debatte um die Anerkennung der politischen Tatmotive vorgestellt und ein Überblick gegeben, welche Tatmotive unter dem Begriff rechte Gewalt zusammengefasst werden.

Die Ausstellung besteht aus 15 eigenständig stehenden Aufstellern, die großteils beidseitig mit insgesamt 27 Tafeln bedruckt sind. Sie ist über QR-Codes mit dieser Internetseite verknüpft.

 

 

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Anordnung der einzelnen Tafeln, als PDF downloaden

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Verleihbedingungen, als PDF downloaden