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Gegen das Vergessen

Opferperspektive

An Rolf Schulze erinnerten am 7. November 2012 erstmals  Teilnehmer_innen einer Gedenkkundgebung in Lehnin – nur wenige Kilometer von dem Ort entfernt.

 

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Redebeitrag auf dem Gedenken 2012

Filmbeitrag des JWPmittendrin

Gedenkkundgebung in Erinnerung an Rolf Schulze 2015

Redebeitrag zum Gedenken am 7. November 2015 in Lehnin.

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Ein außergewöhnlicher Tag für die Gemeinde Mahlow

Fünf Jahre nach dem Anschlag besuchte Noel Martin 2001 Mahlow und führte eine Demonstration gegen Rassismus an. Video von der Veranstaltung u.a. mit einer Rede von Noël Martin

"Er war derjenige, der dich zum Lächeln brachte"

Interview mit Liz (Isalyn Brown) über Noël Martin

Isalyn Brown, die am liebsten nur Liz genannt wird, lernte Noël Martin 2012 kennen. 2013 begann sie, als Pflegerin für ihn zu arbeiten, und wurde später zur Leitung seines Pflegeteams. Über die Jahre entwickelten Noël und Liz ein tiefes Verständnis füreinander und wurden enge Freund:innen. Es war Liz, die in seinen letzten Momenten im Krankenhaus bei ihm war, als er am 14. Juli 2020 verstarb. Sie lebt mit ihrer Familie in Birmingham.

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Erinnerung an Noël Martin

25 Jahre nach rassistischem Anschlag

Anlässlich des 25. Jahrestag des Anschlag auf Noël Martin und seine beiden Kollegen fand in Mahlow die Aktionswoche „Für Vielfalt. Gegen Rassismus“ statt. Die filmische Dokumentation der Aktionswoche ist mit deutschen und englischen Untertiteln aufrufbar

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Redebeitrag der BorG zum Gedenken

BorG Strausberg, 2021

An dem Ort, an dem wir heute stehen, gehen täglich hunderte Menschen vorüber. Sie treffen Freund*innen, gehen zur Arbeit, einkaufen. Die wenigstens wissen, dass hier ein Mensch zu Tode geprügelt wurde. Keine Tafel, keine Stele erinnert an Phan Van Toan, der hier von Neonazis zu Tode geprügelt wurde.

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Der Tod von Phan Văn Toàn im Kontext der Baseballschlägerjahre

AIB 133, Winter 2021/2022

Der rassistische Mord an Phan Văn Toàn  ist im Kontext des gesellschaftlichen und politischen Klimas der sogenannten „Baseballschlägerjahre“ einzuordnen, in der Angriffe auf (Post)migrant*innen, „Linke“ und obdachlose Menschen fast alltäglich waren.

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Gedenkinitiative Phan Văn Toản

Seit 2021 setzt sich die Initiative für einen Gedenkort für Phan Văn Toản in Fredersdorf und trägt mit verschiedenen Formaten zur politischen Einordnung der Tat bei.

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Bericht vom Gedenken zum 20. Todestag

Im Jahr 2003 gedachten erstmals rund 80 Personen am Bahnhof Strausberg Hans Georg Jakobson.

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Redebeitrag zur Gedenk-Veranstaltung 2021

VVN-BdA, 2021

Hans-Georg Jakobson ist tot. Getötet worden. Er wird nicht mehr lächeln, nicht mehr seine Freunde treffen. Er wird nicht mehr die Möglichkeit haben, im hohen Alter auf sein Leben zurückzublicken. Er wird nicht anklagen, er wird nicht vergeben können. Er hat keine Zukunft mehr…

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Eine Blutlache im Schnee

Vor 25 Jahren ermordete ein Neonazi in Brandenburg den Punk Sven Beuter

Andreas Fritsche, Neues Deutschland, 15.2.2021

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Lasst uns das Gedenken mit dem Heute verknüpfen

Redebeitrag der Opferperspektive (Audio), 18.2.2016

Wir haben in den letzten Wochen ein beschämende Debatte, um eine mögliche Benennung eines Platzes oder eine Straße nach Sven erlebt. Einen Ort nach einem Todesopfer rechter Gewalt zu benennen wäre ein Zeichen der Mahnung gewesen. Die Mehrheit der Stadtverordneten hat entschieden: Ein erschlagener Punk ist nicht würdig genug, dass ein Ort nach ihm benannt wird.

Gedenkinitiative für Sven Beuter

Seit vielen Jahren organisieren damalige Freunde von Sven und antifaschistisch aktive Menschen aus Brandenburg an der Havel und der umliegenden Region jährlich das Gedenken für Sven Beuter. Kontakt: initiative-svenbeuter@riseup.net

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„Für mich ist es erst abgeschlossen, wenn ich die ganze Wahrheit weiß“

Falko Lüdtke wurde am 31.05.2000 in Eberswalde von einem Neonazi vor ein vorbeifahrendes Taxi gestoßen und verstarb wenige Stunden später. Im Sommer 2015 sprach die Opferperspektive mit Sandra, einer damaligen sehr guten Freundin von Falko Lüdtke über den Schmerz des Verlustes und das Erinnern.

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Tod eines Punks

Antonie Rietzschel, Süddeutsche Zeitung, 29.6.2015

Anlässlich der nachträglichen offiziellen Anerkennung von Falko Lüdtke als Todesopfer rechter Gewalt, geht die Journalistin Antonie Rietzschel in ihrer Reportage auf Spurensuche in Eberswalde und stellt den Forschungsbericht des Moses Mendelssohn Zentrums vor.

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Exil Eberswalde

Der Jugend- und Kulturverein Exil erinnert auf seiner Internetseite an Falko.

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Bürgermeister verneint das Vorhandensein einer rechten Szene in Templin

Peter Huth, Gegenrede, 27.7.2008

Templins Bürgermeister Ulrich Schoeneich wird sich warm anziehen müssen. Verkündete er doch gestern erneut, dass es keine rechte Szene in seiner Stadt gäbe. Dummerweise behauptet Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) im Berliner „Tagesspiegel“ genau das Gegenteil…

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Neue Töne gegen Rechtsextremismus

PNN, 28.8.2008

Nach dem Mord fand in Templin ein Benefizkonzert gegen rechte Gewalt statt. Es nahmen rund 400 Menschen. Im Vorfeld gab es darum heftige Diskussion, weil der damalige Bürgermeister das Konzert kurzerhand abgeblasen hatte. Mit dem Verweis, in der Stadt gäbe es keine rechte Szene. Die Potsdamer Neuste Nachrichten berichteten am 25.08.2008 über das Konzert.

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Erstes Gedenken mit Beteiligung des Bürgermeisters

Peter Huth, Gegenrede, 26.7.20211

Nach drei Jahren des Schweigens kommt die Stadt erstmals auf die Angehörigen, um erstmals ein öffentliches Gedenken am Grab von Bernd Köhler durchzuführen.

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Gedenken - Mahnen - Bewegen

Anne-Frieda Reinke und Alexander Streblow

Bericht von eine Gedenkradtour für Marinus Schöberl 2012.

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Der Kick

Andres Veiel und Gesine Schmidt

Der Regisseur Andres Veiel und die Dramaturgin Gesine Schmidt haben sich über Monate auf Spurensuche nach Potzlow begeben. Die Ergebnisse ihrer Recherche verdichteten sie zu einem filmischen Protokoll für zwei Schauspieler. So wird es möglich, sich mit dem Unfassbaren zu befassen.

„Das sind doch unsere Jungs“

Saskia Weneit, Tsp., 12.9.2008

Arbeitslosigkeit, mangelndes Demokratieverständnis, rechte Jugendliche – Problemzone Uckermark. Darin Potzlow, ein Dorf in der brandenburgischen Uckermark, das vor sechs Jahren die Schlagzeilen füllte, nachdem rechtsradikale Jugendliche einen Jugendlichen töteten – und damit zum Signum wurde für das braune Brandenburg. Und heute?

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Eine Nacht, die Vieles in der Stadt verändert hat

Anlässlich des 20. Todestag erschien in der Märkischen Oderzeitung in Barnim eine Zeitungsbeilage der Opferperspektive. Sie erinnert an den tödlichen Überfall auf Amadeu António Jahren und wirft die Frage nach dem Gedenken an Opfer rechter Gewalt auf.

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(K)eine Straße für Amadeu António

Anna Brausam

Artikel zu den Hintergründen der Tat, der Debatte um die Straßenumbenennung und der Notwendigkeit eines würdigen Gedenkens an Amadeu António

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Gedenkkampagne "Light Me Amadeu"

Die Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“, in der sich junge und ältere Menschen aus der Stadt Eberswalde, dem Landkreis Barnim und darüber hinaus, engagieren, organisiert das jährliche Gedenken an die Ermordung von Amadeu António und kämpft darüber gegen Rassismus.

Zur Gedenkinitiative

Rassismus ist kein Randproblem

Materialien für pädagogische Fachkräfte zum Thema Rassismus vor und nach 1989 in Ostdeutschland am Beispiel der Ermordung Amadeu António

Hrsg: Bürgerstiftung Barnim Uckermark, 2018

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deutschland im herbst

Die afrodeutsche Aktivistin und Lyrikerin May Ayim zog in ihrem Gedicht „deutschland im herbst“  eine Verbindung von der „Kristallnacht“ im November 1938 zum tödlichen Überfall auf Amadeu António im November 1990.

Sie schloss mit den Worten „mir graut vor dem winter“.

 

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Erinnerungsseite für Balaid Baylal

Der Blog „Bad Belzig rechtsaussen“ erinnert an Balaid Baylal und informiert über die rechte Szene in der Region.

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Der lange Weg des Gedenkens und der Stein

Das Ringen um den Stein, der nicht nur mahnen, sondern auch ermutigen soll.

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Gedenkinitiative an Belaid Baylal

Infocafé "Der Winkel"

Das Infocafé „Der Winkel“ und das „Belziger Forum gegen Rechtsextremismus und Gewalt kümmern sich seit vielen Jahren um das würdige Gedenken an Belaid Baylal, zu dem sich seit 2014  jährlich Menschen zusammenfinden.

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